Pressemitteilung vom 17.12.2012 -Aktuelles-
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Diese Datei herunterladen (121214_FFA_fachtagung_pressemappe_Dez2012.pdf)Pressemappe - Fachtagung 2012[14.12.2012][ ]1217 kB


"Das systematische Wegsehen von der wirklichen Pflegesituation beenden!"
 
Die Beiträge der FFA-Tagung "Qualität in Altenpflegeheimen  - geprüft, transparent, benotet?"
vom 20.09.2012 liegen nun in Einzeltexten dokumentiert vor.
Die aktuelle Tagungspressemappe enthält die journalistisch aufbereiteten
Wortbeiträge der vortragenden Tagungsakteure ín folgender Reihenfolge:

Inhalt der Pressemappe

1.  
Die Einleitung zeigt auf, wie im Kreis der Heimleitenden des FFA seit
2010 kritisch über den "Pflege-TÜV" diskutiert und die Kommunalpolitik
dazu integriert wurde.

2.   
In den Grußenworten der Tagung von OB Peter Feldmann SPD und  Willi
Zylajew (MdB) CDU positionieren die beiden Redner ihre kritischen Sichtweisen
über den Pflege-TÜV.

3.   
Die Referenten  - Dr. Oliver R. Wermann, MDK Saarland, Nathalie Albert,
Wingenfeld-Modell - Münster, Dr. Stefan Ackermann, Heimrecht Bayern und
Prof. Dr. Thomas Klie, Sozialrechtsexperte, - stellen aus ihrer Perspektive die
"Knackpunkte" des Pflege-TÜV dar (im Fachjargon Prüfmodell der
Pflegetransparenzvereinbarungen - PTV ) und präsentieren alternative Prüfmodelle
für Pflegequalität.

4.   
Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion formulierten ein klares Nein zum bestehenden
Prüfsystem der PTV.


Weitere Informationen zur Fachtagung finden Sie in der vorausgegangenen
Pressemeldung vom 05.09.2012  und der 
Pressemeldung vom 27.09.2012

sowie im Themenportal von "ddp direct" / Wirtschaft und Sozialpolitik
www.themenportal.de

 
Fotostrecke: Eindrücke von der Fachtagung am 20.09.2012
weitere Fotos in unserer  Bildergalerie


Fotos: Rolf Oeser
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Pressemitteilung vom 20.03.2012 -Aktuelles-
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Diese Datei herunterladen (120320_PM_einleitungstext.pdf)Zusammenfassung Einleitungstext[20.03.2012][ ]45 kB
Diese Datei herunterladen (120320_1_Integrationsbroschuere_WEBalle.pdf)Arbeit an Menschen anpassen[20.03.2012][1]2404 kB
Diese Datei herunterladen (120320_2_FFA-intern_EntschleunigungZeit.pdf)Entschleunigung der Zeit[20.03.2012][2]485 kB
Diese Datei herunterladen (120320_3_FFA-intern_BOEHM_J-Roger-Haus.pdf)Menschen mit Orientierungsstörungen integrieren[20.03.2012][3]474 kB
Diese Datei herunterladen (120320_4_FFA-intern_ nur_handeln_zaehlt.pdf)Kommunen: Nur Handeln zählt[20.03.2012][4]653 kB
Diese Datei herunterladen (120320_5_FFA-intern_ZEIT_phil_interview .pdf)Interview: philosophische Reflexionen[20.03.2012][5]423 kB
Diese Datei herunterladen (120320_6_FFA-intern_Kurzmeldungen.pdf)Kurzmeldungen aus Frankfurt[20.03.2012][6]1569 kB


Gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung von Personen
mit Behinderung und älteren pflegebedrüftigen Menschen 
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Zuneigung nicht durch zu große Essensportionen ausdrücken!

Menschen mit Behinderung und ältere pflegebedürftige Personen revolutionieren das Gemeinwesen: Es geht um gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung. 2006 legten die Vereinten Nationen die Rechte für Menschen mit Behinderungen fest. 2009 hat sich auch Deutschland dazu bekannt. Die Kommunen widmen sich nun mit Betrieben und Organisationen verstärkt der Sozialraumplanung und Sozialgesetze werden reformiert.

1. Arbeit an Menschen anpassen
Im Tagungshotel Hoffmanns Höfe, eines der fünf Frankfurter Integrationsunternehmen, arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung. Die Gäste werden von Personal bedient, das stolz darauf ist, den eigenen Lebensunterhalt – trotz Handicaps - selbst zu bestreiten. Zu Beginn des neuen Arbeitslebens könne es vorkommen, dass zu große Essensportionen als Zuwendungsbeweis ausgegeben würden, die den Gast aber überforderten. „Hier müssen die Mitarbeiter Distanz erlernen,“ erläutert Wolfgang Schrank, Geschäftsführer Hoffmanns Höfe. In den Integrationsbetrieben gilt der Grundsatz, die Arbeit an den Menschen anzupassen und nicht umgekehrt. Wie das geht, darüber informiert eine neue Broschüre nach dem Motto: "Keine Arbeit ist so beschwerlich, dass man sie nicht der Kraft dessen, der sie verrichtet, anpassen könnte. Vorausgesetzt, dass die Vernunft und nicht die Habsucht sie regelt." Montesquieu (1689 - 1735)

2. Entschleunigung der Zeit
Die Budge-Stiftung, ein Pflegeheim in Frankfurt, bietet seit 2009 Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze. Diese Mitarbeiter verrichteten ihre Arbeit meist nicht so hastig wie die anderen. Doch gerade das sei erwünscht, so Geschäftsführer Heinz Rauber. „Beim Einordnen der Wäsche lassen sie sich eher auf Gespräche mit den alten Menschen ein und reichen in Ruhe das Essen an.“

3. Menschen mit Orientierungsstörungen integrieren
Frankfurt finanziert seit 2001 mit seinem „Frankfurter Programm Würde im Alter“ im ambulanten und stationären Bereich die Betreuung von Menschen mit Demenz. Damit engagiert sich die Stadt über die Pflegeversicherung hinaus und unterstützt verschiedene Pflegemodelle wie etwa das des Pflegeprofessors Erwin Böhm. Er sagt: „Wenn das Gedächtnis im Alter nachlässt, stärken Dinge, die bekannt und vertraut sind, die innere emotionale Lage.“ Es sei Menschen mit Orientierungsstörungen ein Leben zu ermöglichen, das an ihre vergangene Lebenswelt anknüpfe.

4. Kommunen: Nur Handeln zählt
Im Januar 2012 fand die Tagung „Nur Handeln zählt“ im Centrum Judaicum in Berlin statt, die das Beratungsunternehmen Contec veranstaltete. Staatssekretär Thomas Ilka, Bundesministerium für Gesundheit, stellte zunächst den Entwurf des Pflegeneuausrichtungsgesetzes (PNG) vor; die neue Reform der Pflegeversicherung. Mit kleinen Schritten wolle man reformieren. Dabei werden in die Reform Menschen mit Behinderung im Bereich ambulant betreuter Wohngruppen einbezogen, was juristische Probleme nach sich ziehe. Daher sei ein großer Reformentwurf dringend erforderlich, mahnte Fritz Baur, Ehrenvorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft überörtlicher Träger der Sozialhilfe (BAGüS). Irene Vorholz vom Deutschen Landkreistag bedauerte, dass die Kommunen mit der Pflegeversicherung ab 1995 zu viel Verantwortung an die Pflegekassen abgegeben hätten. Den Gemeinden seien damit wichtige Gestaltungsräume im Bereich Pflege genommen worden.

5. Warum besteht heute ein so beschleunigtes Zeiterleben?
Ein Blick auf 2500 Jahre philosophische Reflexionen darüber, wie Zeit aufgefasst wurde und wird, eröffnet neue Perspektiven von Parmenides bis heute. Michael Eldred, Philosoph aus Australien, antwortet im Interview des FFA.

6. Kurzmeldungen aus Frankfurt
GDA-Wohnstift und Sophienschule wollen die Altenpflege den Schülern erfahrbar machen – Social-Media-Workshop für Heimleitende: „Altenpflege ist in!“ – Betriebskindergarten des Hufeland-Hauses erweitert – Rezension: „Der alte König im Exil“ von Arno Geiger – Jazz-Studium: Die Jazzpianistin Anke Helfrich nimmt Tradition wieder auf.
 
 
 
 
Pressemitteilung vom 12.06.2012 -Aktuelles-


Veranstaltungen, Einladungn, Ausstellungen, Sommerfeste
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01. "Älter werden in Frankfurt" 
Aktionswochen 11.-24.06.2012

Die jährliche Veranstaltung "Älterwerden in Frankfurt", die das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt ausrichtet, bietet allen Interessierten ein Angebot von weit über hundert Einzelveranstaltungen rund ums Alter. Das Motto 2012 lautet: "Zeit für mich".

02. Spiegel-Kunstort: August-Stunz-Zentrum
Zum 16. Juni 2012 lädt das August-Stunz-Zentrum (AWO), eine mehrgliedrige Pflegeeinrichtung in Frankfurt, zu einer Ausstellungseröffnung ein. Dialog und kreative Arbeit werden in der Ausstellung SPIEGEL der Öffentlichkeit präsentiert. Bewohner des Hauses und die Künstlerin Claudia Klee stellen gemeinsame Arbeiten vor. Um 15.30 Uhr am kommenden Samstag beginnt die Vernissage der außergewöhnlichen Begegnung zwischen Kunst und sozialem Leben. Mehr Information in der Broschüre, PDF Nr. 02

03. Im Seniorenstift Krohntal wird am 15.6.2012 gefeiert
Das Seniorenstift Kronthal in Kronberg lädt ab 15 Uhr zum "Französischen Sommerfest" ein. Die schöne Taunusumgebung rundet das Fest im Juni mit satten grünen Wiesen und Bäumen ab.

04. Ausstellung / Vernissage. Fotos aus dem Pflegeheim Bockenheim
Die Fotografin Margarete Rabow stellt in Schwarz-Weiß-Aufnahmen Szenen aus Kunstprojekten mit älteren Menschen im Pflegeheim Bockenheim dar. Die Vernissage findet am 15.06.12 um 15.00 Uhr im Sozialamt in der Eschersheimer Landstraße 241 statt. Ausstellung vom 18.06.12 - 12.09.12.

05. FH: Ausstellung Barrierefreies Wohnen und Leben
Wie die Zukunft des Wohnens im Alter aussehen könnte, das präsentiert die Ausstellung in der FH Frankfurt, auf der eine 150 qm große Musterwohnung mit entsprechender Ausrüstung in Augenschein genommen werden kann. Auch Sozialminster Grüttner ist eingeladen zu kommen. Eröffnung der Ausstellung 25.06.12 , 11:45 - 13:15 Uhr; um Anmeldung wird gebeten. Näheres können Sie der PDF-Datei 5 entnehmen.

06. "Alte verstehen lernen" - ein Kursangebot
Im Franziska-Schervier-Seniorenzentrum wird seit 10 Jahren das "Psychobiografische Pflegemodell" nach Prof. Erwin Böhm eingesetzt. Ein Kurs gemäß dieses Modells  - auch für Laien - findet vom 25. bis 27. Juni 2012 statt. Anmeldebedingungen und weitere Daten entnehmen Sie der PDF-Datei 6.

07. Sommerfest im Hufelandhaus am 29.06.2012
Unter musikalischer Begleitung der "Fidelen Señoras" findet das Fest im Kirschgarten am Hufeland-Haus statt. Während des Festes wird ein neu angelegter Wasserlauf eingeweiht sowie Speisen und Getränke gereicht.

08. Erinnerungen im Netz - Beispiel aus Kassel
In der Stadt Kassel besuchen ältere Menschen journalistische Seminare, um das Texteschreiben zu lernen. Das Internetprojekt "Erinnerung im Netz" motiviert sie dazu. Denn die als Zeitzeugen erlebte Geschichte aus den Stadtteilen Kassels wollen sie nicht nur sprechend erzählen, sondern diese im Internet geschrieben publizieren. Das Internetprotal "Erinnerung im Netz" des Landes Hessen macht dies  möglich. Es kann von allen Gemeinden in Hessen genutzt werden!

09. Alter neu denken - Zukunft gewinnen
LINK zur HSM-Broschüre - Seniorenpolitische Initiative:
HSM-Broschüre - Seniorenpolitische Initiative
link externwww.hsm.hessen.de
 
 
 
 
Pressemitteilung vom 07.07.2012 -Aktuelles-


Altenpflege in Frankfurt bietet ehemaligem Schleckerpersonal berufliche Perspektiven
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Themen in diesem Pressedienst (PDF-Datei):
  • Informationsveranstaltung
  • Wer im Zweitberuf auf der Schulbank sitzt, lernt lebensorientierter!
  • Wie kann ein Einstieg in den Zweitberuf aussehen?
  • Wer finanziert den Berufsumstieg für Menschen mittleren Lebensalters?
  • Personalknappheit in der Altenpflege nimmt zu
 

Rund 100 Personen kamen zusammen, um an der Informationsveranstaltung „HÄUSER DER ALTENPFLEGE IN FRANKFURT WERBEN“   in der Henry und Emma Budge-Stiftung am 5. Juli 2012  teilzunehmen.
Das Frankfurter Forum für Altenpflege, sechs Lehranstalten für Altenpflege sowie die Agentur für Arbeit berieten rund 50 Gäste, die auf der Suche nach beruflichen Perspektiven sind. Damit beschreitet das Forum einen Weg, auf dem Menschen mittleren Lebensalters für die Altenpflege angesprochen werden. In der Budge-Stiftung startete die erste Veranstaltung dieser Art.
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22 Frankfurter Altenpflegeheime unterbreiteten den Gästen Angebote wie Schnuppertage und Praktika, um das Berufsfeld kennenzulernen. Lehrer und Praktikerinnen der Altenpflege zeigten auf, wie man mit Familie samt Kindern in einen Zweitberuf umsteigen und sogar eine hoch qualifizierte Berufsausbildung anstreben kann mit weitreichenden Möglichkeiten. Mit dem Sonderprogramm WeGebAU der Bundesagentur für Arbeit bestehen derzeit gute Förderungsmöglichkeiten für Personen, die den Beruf ergreifen möchten und für Betriebe, die dringend Pflegepersonal suchen..
Während des Treffens wurden die Gäste der Veranstaltung  mittels Flyer über die Häuser  informiert, die Angebote unterbreiten. Ferner stellten sich dort die Altenpflegelehranstalten vor.