Pressemitteilung vom 13.09.2011 -Aktuelles-
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Power für die Altenpflege
Fest2011 1 Brikenfeld sm
Fest am 7. September 2011
auf Frankfurts Konstablerwache. Unter der Schirmherrschaft von Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld. Das Frankfurter Forum für Altenpflege feierte seine 7. Informationsveranstaltung seit 2003 unter freiem Himmel. Auch das Wetter spielte mit.

Wer ist und was macht das FFA?
Das Frankfurter Forum für Altenpflege (FFA) ist das älteste Netzwerk der Leitenden von Altenpflegeheimen in der Bundesrepublik auf kommunaler Ebene. Seine Wurzeln reichen bis in das Jahr 1975 zurück, als die Stadt Frankfurt erste Heimleitertreffen einberief.

- Heute ist das FFA-Netzwerk ein weitgehend selbstständiger Verbund der Leiterinnen und Leiter, der trägerübergreifend durch seine Basiskommunikation und Solidarität schon viele positive Ergebnisse erzielen konnte wie z. B. die erste Imagekampagne für den Altenpflegeberuf in Deutschland aus dem Jahre 1993.

- Das FFA ist u.a. Mitinitiator des „Frankfurter Programms Würde im Alter“, das politisch im Jahr 2000 in der Stadtverordentenversammlung beschlossen wurde mit Unterstützung aller Kräfte in der Altenpflege. Die Leitenden engagierten sich schon frühzeitig politisch für eine angemessene Betreuung von Menschen mit Demenz, deren Betreuung seit Einführung der Pflegeversicherung 1995 nicht ausreichend ist.
Fest2011 2 Sozialdezernetin sm
Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld, besuchte die Stände auf der Konstablerwache nach ihrer Grußansprache. Darin sagte sie, dass es um Power für die Altenpflege auch im Frankfurter Programm „Würde im Alter“ gehe. Dieses sei die Antwort der Stadt auf die steigende Zahl demenziell Erkrankter. Das Programm wird jährlich mit 3 Mio. Euro für ambulante und stationäre Projekte gefördert. Es habe in den vergangenen elf Jahren Impulse für eine bessere Betreuung von Menschen mit Demenz gegeben. Daraus hat sich u.a. ein selbst organisierter Erfahrungsaustausch der Projektleitenden aus den Frankfurter Pflegeheimen ergeben, der von Yasmine Hervé geleitet wird.

Die Dezernentin unterhielt sich am Stand der Arbeiterwohlfahrt mit Doris Pogantke (Zweite von links). Diese ist Leiterin des Bürgermeister-Menzer-Hauses und eines der aktiven FFA-Mitglieder, die sich von 1998 bis 2000 in der Projektgruppe „Die Würde des Alters ist antastbar“ für mehr Pflege- und Betreuungspersonal einsetzten. Das Frankfurter Programm Würde im Alter ist ein Ergebnis dieses Engagements.

Fest2011 3 Power-Mauer sm
Maria Mayr, ebenfalls Mitglied der „Projektgruppe Würde“ und ehemalige Heimleiterin im Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V., kam auf die Idee, auf dem Fest eine Power-Mauer zu errichten. An drei Säulen konnten sich Besucher, vorwiegend aus dem Pflegebereich, schriftlich äußern:
  • Was die Altenpflege braucht (keine Vermessung von Menschen, viel mehr Offenheit),
  • was sie bietet (zukunftssichere Arbeitsplätze, lebenslanges Lernen, gute Ausbildung)
  • und was sie bekommt (Wertschätzung, täglich neue Überraschungen und viel Lebenserfahrung).
 
Auf der Podiumsdiskussion zwischen Praktikern und Politik ging es u.a. um die Frage, ob das Wissen der Altenpflege im Unterrichtskanon allgemeinbildender Schulen schon eine Rolle spiele.
Es diskutierten: (v.l.n.r.)
  • Kerstin Ewers, Gesellschaft für Jugendbeschäftigung im Frankfurter Hauptschulprojekt
  • Karl van Engeln, Leiter des Bildungszentrums Kommit für Pflegeberufe
  • Iris Schroll, Leiterin des Alloheims in Frankfurt
  • Beate Glinski-Krause, Leiterin des FFA-Netzwerkbüros, Sozialausschuss Frankfurt,
  • Sylvia Momsen, Grüne im Römer
  • Christiane Schubring, CDU, und
  • Peter Feldmann, SPD.
Fest2011 4 Podium Praktiker Politik sm