Pressemitteilung vom 18.09.2014-Aktuelles-
"Pflegenoten können Sie in die Tonne hauen, und kein Mensch wird sie vermissen!"


 
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01. "Pflegenoten können Sie in die Tonne hauen, und kein Mensch wird sie vermissen!"

"Es soll wirklich etwas passieren in der Pflege, vor allem weniger Bürokratie", unterstrich Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU) am 6. August 2014 vor rund 80 Gästen im Haus des Caritasverbands Frankfurt. Auch Matthias Zimmer, MdB CDU, aus Frankfurt, der die Veranstaltung eröffnete, war zugegen. Nach der Rede des Bundespolitikers machten sich Heimleitende des Frankfurter Forums für Altenpflege (FFA) Luft. Sie hatten sich bereits ab 1998 erfolgreich bei der Stadt Frankfurt für Demenzbetreuung in Heimen eingesetzt, deren Finanzierung das Pflegegesetz ab 1996 ausgeschlossen hatte. Stephan Siegler, CDU, heute Stadtverordnetenvorsteher, unterstützte damals die Heimleitenden mit dieser Forderung. Und 2012 wehrten diese sich öffentlich gegen die Pflegenoten. Aber noch immer kostet die Benotung unnötig viel Arbeitszeit, die der Pflege an den Heimbewohnern verloren gehe, so das streitbare FFA-Gremium.
 
 
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02. Kulturwandel im Pflegeheim: „Unser System läuft dem hinterher“

Am 17. Juli 2014 kamen 28 Personen aus Sozialpolitik, unterschiedlichen Behörden und den Pflegeheimen Frankfurts zu einem „Runden Tisch Pflege“ im Gesundheitsamt Frankfurt zusammen. Gastgeberin Prof. Ursel Heudorf, die im Amt leitend für Hygienefragen zuständig ist, hatte diese Runde angeregt. Der Sprecherkreis der Heimleitenden im Frankfurter Forum für Altenpflege (FFA) hatte das Treffen organisiert und die Gäste eingeladen.
Grund ist: Pflegeheime unterliegen einem umfassenden Wandel. Er betrifft die Bewohnerschaft, aber auch die Häuser selbst. Eine neue Generation von Menschen mit Pflegebedarf – auch die 68-Generation - zieht ein. Auch gesetzliche Rahmenbedingungen - etwa die 2008 ratifizierte UN-Behindertenrechtskonvention, besser als Inklusion bekannt - erfordern ein Umdenken in Politik, Stadtverwaltung und allen zuständigen Behörden.

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