Pressemitteilung vom 21.01.2009 -Frankfurter Programm-
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Julie-Roger-Haus, Stadtbereich Nord/Ost

"Würde wahren heißt nicht abhängig machen"
Wie fühlt ein alter Mensch, wenn er sich vom Verstand her nicht mehr orientieren kann und emotional in einer Welt lebt, die ihn in seine Kinderzeit versetzt? Antworten auf diese Frage gibt das psychobiografische Pflegemodell nach dem Wiener Professor Erwin Böhm. Carola Peretto setzt das Pflegemodell seit 2007 für die Mitarbeiter im Julie-Roge-Haus um. Diese Arbeit wird im Rahmen des Frankfurter Programms Würde im Alter finanziert.

Die ausgebildete Böhmlehrerin und Gestaltpädagogin, die auch lang in der Altenpflege gearbeitet hat, blickt zurück: „Über Jahre hat sich die Altenpflege daran orientiert, nur dann gut zu sein, wenn sie dem hilfebedürftigen Menschen auch noch das abgenommen hat, was er selbst tun konnte.“ Das aber sei genau das, was dem Betroffenen nicht helfe, Bereiche seiner noch bestehenden Selbständigkeit zu erhalten. Heute täten sich Pflegende noch immer schwer, die Bewohner mehr von der Selbstbestimmung her zu begreifen, obgleich sie in der Pflegearbeit schon viele psychosoziale Elemente einsetzten.....