Pressemitteilung vom 23.10.2009 -Aktuelles-
 

Fachtagung vom 02.September 2009
Gewaltprävention in stationären Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe
Die Frankfurter Tagung, die am 02.09.2009 im Frankfurter Versorgungshaus und Wiesenhüttenstift stattfand, widmete sich vorwiegen der Situation der stationären Altenpflege. Was muss unternommen werden, dass Gepflegte und Pflegende gut im Alenpflegeheim leben und arbeiten können? Das große Problem heißt, zu wenig Personal und Zeit in der Pflege.

Vertiefende Informationen entnehmen sie den jeweiligen PDF-Dateien

Grußwort von:
- Marie Luise Marx (Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit)
- Jutta Schwenkglenks (Hessisches Amt für Versorgung u. Soziales Frankfurt)


Vorträge hielten:
- Gunter Crößmann (zuständig für das Heimrecht Regierungspräsidium Gießen)
- Volker Gussmann (zuständig für Pflege im Heimrecht Regierungspräsidium Gießen)
- Beate Glinski-Krause (PR im Frankfurter Forum für Altenpflege)
- Ruth Gärtner (innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung im Krankenhaus Nord-West)
- Ruth Schwerdt (Professorin an der FH Frankfurt)
- Doris Bredthauer (Professorin an der FH Frankfurt)
- Volker Serth (Anwalt für Arbeitsrecht, FPS Kanzlei Frankfurt)
- Alex Bauer (Betreuungsrichter am Betreuungsgericht Frankfurt)


In der Pressemappe liegen die Vorträge in journalistisch aufbereiteter Form vor. Ferner finden Sie Original-Vortragsunterlagen in weiteren PDF-Dateien zu den Vorträgen. Die Links sind zur vertiefenden Fach-Information gedacht.
Referat 01    -Gunther Crössmann
Hessische Heimaufsicht
„Warum gibt es Gewaltphänomene in den Altenpflegeheimen, wenn es doch seit über 30 Jahren eine Heimaufsicht gibt?“ Diese Frage stellte Gunter Crößmann, Leitender Regierungsdirektor beim Regierungspräsidium Gießen und zuständig für die Heimaufsicht in Hessen. Er erklärte zunächst den strukturellen Aufbau des Heimgesetzes und informierte über die Aufgaben, Zuständigkeiten und die Beratungs- sowie Kontrollfunktion des Heimrechts in Hessen.



Referat 02    -Volker Gussmann
Über Gewaltphänomene in den Einrichtungen der stationären Alten- und Behindertenhilfe sprach Volker Gussmann, Leiter des Fachbereichs Pflege der Hessischen Heimaufsicht. Es solle allerdings, so Gussmann, nicht der Eindruck entstehen dürfen, in den Heimen gehe es meist gewalttätig zu, auch wenn bei heimgesetzlichen Prüfungen immer wieder mal entsprechende Wahrnehmungen gemacht würden.


Referat 03    -Beate Glinski-Krause
Basiskommunikation
Beate Glinski-Krause, die seit 1993 die Aktionen der Frankfurter Altenpflegeheimleiterinnen und –leiter von der Öffentlichkeitsarbeit her begleitet, betonte die ethische Grundhaltung, die einer basisorientierten Öffentlichkeitsarbeit für Netzwerkarbeit zu Grunde liegt. Hier werde kein Produkt beworben, sondern über die Lebenszusammenhänge von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen in Altenpflegeheimen gemeinwesenorientiert berichtet.


Referat 04    -Ruth Gärtner
Sprache und Pflege
“In die Seminare zum Thema Sprache und Pflege kommen auch Altenpflegerinnen“, so Ruth Gärtner, die im Krankenhaus Nordwest die innerbetriebliche Fortbildung leitet.
link externwww.krankenhaus-frankfurt.de/nwk/start.htm


Referat 05    -Prof. Ruth Schwerdt
Perspektive Mensch mit Pflegebedarf
Ruth Schwerdt, Professorin an der Fachhochschule Frankfurt und Studienleiterin des Masterstudiengangs Advanced Practice Nursing, legte ihren Referatsschwerpunkt ganz auf die Perspektiven der Menschen mit Pflegebedarf. Um Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, fragte sie nach den Erwartungen der Teilnehmenden: „Wie wollen Sie im pflegebedürftigen Alter leben?“
link externwww.fh-frankfurt.de


Referat 06    -Prof. Doris Bredthauer
Freiheitsentziehende Maßnahmen reduzieren
Wir brauchen Alternativen zu vermeintlichen Schutzmechanismen wie das Fixieren mit Gurten oder Bettgittern“, so Doris Bredthauer, Professorin an der Fachhochschule Frankfurt.
link externwww.redufix.de


Referat 07    -Volker Serth
Gewalt – arbeitsrechtliche Sicht
Volker Serth, Fachanwalt für Arbeitsrecht, sprach gleichermaßen im Interesse von Heimleitung und Pflegekräften. Sein Thema war die Gewalt in der Pflege aus arbeitsrechtlicher Sicht


Referat 08    -Axel Bauer
Rechte und Pflichten der Betreuer
Axel Bauer merkte zunächst in eigener Sache an, dass er nicht mehr Vormundschafts- sondern Betreuungsrichter sei, denn das Vormundschaftsgericht heiße seit 1. September 2009 Betreuungsgericht. In der Funktion als Betreuungsrichter sprach er über Rechte und Pflichten des Betreuers bei freiheitsentziehenden Maßnahmen seinem Schutzbefohlenen gegenüber.
 
Pressemitteilung vom 13.09.2011 -Aktuelles-
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Diese Datei herunterladen (110913_FFA_PowerfuerdieAltenpflege_2011.pdf)Power für die Altenpflege[13.09.2011][ ]99 kB


Power für die Altenpflege
Fest2011 1 Brikenfeld sm
Fest am 7. September 2011
auf Frankfurts Konstablerwache. Unter der Schirmherrschaft von Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld. Das Frankfurter Forum für Altenpflege feierte seine 7. Informationsveranstaltung seit 2003 unter freiem Himmel. Auch das Wetter spielte mit.

Wer ist und was macht das FFA?
Das Frankfurter Forum für Altenpflege (FFA) ist das älteste Netzwerk der Leitenden von Altenpflegeheimen in der Bundesrepublik auf kommunaler Ebene. Seine Wurzeln reichen bis in das Jahr 1975 zurück, als die Stadt Frankfurt erste Heimleitertreffen einberief.

- Heute ist das FFA-Netzwerk ein weitgehend selbstständiger Verbund der Leiterinnen und Leiter, der trägerübergreifend durch seine Basiskommunikation und Solidarität schon viele positive Ergebnisse erzielen konnte wie z. B. die erste Imagekampagne für den Altenpflegeberuf in Deutschland aus dem Jahre 1993.

- Das FFA ist u.a. Mitinitiator des „Frankfurter Programms Würde im Alter“, das politisch im Jahr 2000 in der Stadtverordentenversammlung beschlossen wurde mit Unterstützung aller Kräfte in der Altenpflege. Die Leitenden engagierten sich schon frühzeitig politisch für eine angemessene Betreuung von Menschen mit Demenz, deren Betreuung seit Einführung der Pflegeversicherung 1995 nicht ausreichend ist.
Fest2011 2 Sozialdezernetin sm
Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld, besuchte die Stände auf der Konstablerwache nach ihrer Grußansprache. Darin sagte sie, dass es um Power für die Altenpflege auch im Frankfurter Programm „Würde im Alter“ gehe. Dieses sei die Antwort der Stadt auf die steigende Zahl demenziell Erkrankter. Das Programm wird jährlich mit 3 Mio. Euro für ambulante und stationäre Projekte gefördert. Es habe in den vergangenen elf Jahren Impulse für eine bessere Betreuung von Menschen mit Demenz gegeben. Daraus hat sich u.a. ein selbst organisierter Erfahrungsaustausch der Projektleitenden aus den Frankfurter Pflegeheimen ergeben, der von Yasmine Hervé geleitet wird.

Die Dezernentin unterhielt sich am Stand der Arbeiterwohlfahrt mit Doris Pogantke (Zweite von links). Diese ist Leiterin des Bürgermeister-Menzer-Hauses und eines der aktiven FFA-Mitglieder, die sich von 1998 bis 2000 in der Projektgruppe „Die Würde des Alters ist antastbar“ für mehr Pflege- und Betreuungspersonal einsetzten. Das Frankfurter Programm Würde im Alter ist ein Ergebnis dieses Engagements.

Fest2011 3 Power-Mauer sm
Maria Mayr, ebenfalls Mitglied der „Projektgruppe Würde“ und ehemalige Heimleiterin im Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V., kam auf die Idee, auf dem Fest eine Power-Mauer zu errichten. An drei Säulen konnten sich Besucher, vorwiegend aus dem Pflegebereich, schriftlich äußern:
  • Was die Altenpflege braucht (keine Vermessung von Menschen, viel mehr Offenheit),
  • was sie bietet (zukunftssichere Arbeitsplätze, lebenslanges Lernen, gute Ausbildung)
  • und was sie bekommt (Wertschätzung, täglich neue Überraschungen und viel Lebenserfahrung).
 
Auf der Podiumsdiskussion zwischen Praktikern und Politik ging es u.a. um die Frage, ob das Wissen der Altenpflege im Unterrichtskanon allgemeinbildender Schulen schon eine Rolle spiele.
Es diskutierten: (v.l.n.r.)
  • Kerstin Ewers, Gesellschaft für Jugendbeschäftigung im Frankfurter Hauptschulprojekt
  • Karl van Engeln, Leiter des Bildungszentrums Kommit für Pflegeberufe
  • Iris Schroll, Leiterin des Alloheims in Frankfurt
  • Beate Glinski-Krause, Leiterin des FFA-Netzwerkbüros, Sozialausschuss Frankfurt,
  • Sylvia Momsen, Grüne im Römer
  • Christiane Schubring, CDU, und
  • Peter Feldmann, SPD.
Fest2011 4 Podium Praktiker Politik sm
Pressemitteilung vom 16.11.2011 -Aktuelles-
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Diese Datei herunterladen (111116_FFA_wahl_sprecherkreis_2011.pdf)Specherkreis bestätigt[16.11.2011][ ]18 kB
Sprecherkreis bestätigt
Auszug aus der PDF-Datei:

Der Sprecherkreis der Leiterinnen und Leiter Frankfurter Alten- und Pflegeheime ist für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt.

Seit Ende der 80er Jahre bestimmen die Leitenden der Frankfurter Altenpflegeheime aus ihren Reihen den sogenannten Sprecherkreis, der trägerübergreifend die Interessen der stationären Altenpflege wahrnimmt. Am 08. November 2011 wurde der bestehende Sprecherkreis bis auf ein Mitglied bestätigt.
Judith Mußler, stellvertretende Hausleitung im Haus Saalburg, Agaplesion, Diakonisches Werk, trat zurück. Sie gehörte dem Gremium seit 2007 an und brachte ihr fachliches Wissen ein, um die Arbeit der stationären Altenpflege konstant voranzubringen. An ihre Stelle sind nun zwei neue Mitglieder des gleichen Trägers nachgerückt, die sich die Mitarbeit im Sprecherkreis teilen. Das heißt, sie besetzen einen Sitz im Sprecherkreis abwechselnd mit einer Stimme. Es handelt sich um Marita Schmidt, Leiterin im Oberin Martha Keller Haus, und Carlos de la Fuente, Leiter im Haus Saalburg. Damit umfasst der Sprecherkreis nicht neun, wie üblich, sondern zehn Mitglieder. Das Treffen der Leitenden fand in der Einrichtung Kursana Villa im Frankfurter Westend statt.

Pressemitteilung vom 02.10.2011 -Aktuelles-
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Diese Datei herunterladen (111002_FFA_30Mio_fuer_Demenz_2011.pdf)30 Mio für Demenz[02.10.2011][ ]32 kB
Rund 30 Mio. Euro
für Menschen mit Demenz seit 10 Jahren in Frankfurt
Mit einer Summe von rund 30 Mio. Euro finanziert die Stadt Frankfurt am Main seit 2001 die Betreuung von Bürgerinnen und Bürgern, die wegen einer Demenz der Zuwenung und geschulten Betreuung bedürfen. Professionell Tätige im ambulanten und stationären Bereich sowie auch ehrenamtliche und zivilgesellschaftlich engagierte Frankfurter sind hierbei aktiv. "Frankfurter Programm Würde im Alter", so der Name die geförderten Maßnahme.
Wie es dazu kam, und dass es sich um die umfangreichste finanzielle Leistung einer Kommune Deutschlands in diesem Bereich handelt, darüber berichtet diese FFA-Pressemitteilung in obiger PDF-Datei.
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