Pressemitteilung vom 24.10.2013-Aktuelles-


Unsere Themen heute:
01 Flashmob: "Pflege liegt am Boden"
02 Reha: Gesundheit nicht nur als Geschenk betrachten
03 KDA: Tagung - Depression, Delir, Demenz
04 Fachtag Betreuungsrecht in Heidelberg
05 Fachkreis Tiere im sozialen Einsatz
 
 
131024 pm 04 flashmop pflege s
1.Pflegende liegen am Boden:
Sie wollen, dass Pflege zum Koalitionsthema wird

Bei strahlender Sonne versammelten sich auf dem Frankfurter Römerberg am  Samstag, den 19.10.2013, Menschen aus der Pflege, die damit dem Facebookaufruf zum politischen FLASHMOB "PFLEGE LIEGT AM BODEN" folgten. In der Zeit von 11:00 bis 11:10 Uhr legten sie sich auf das Pflaster des Römerbergs mit Decken, um ihre Forderungen innerhalb dieser 10 Minuten öffentlich auszudrücken und ein Zeichen zu setzen.  Hintergrund dieser bundesweiten Aktion ist, dass die unzureichende Situation der Pflege in die aktuellen Koalitionsverhandlungen gehöre. Scheinbar spiele sie dort keine Rolle. "Der Beitragssatz der Pflegeversicherung muss erhöht werden, um mehr Personal einstellen zu können", so die Hauptforderung.
Gemäß des Facebookaufrufs "Pflege liegt auf dem Boden" hatten sich bundesweit Menschen aus der Pflege an dieser Aktion beteiligt, auch in Frankfurt am Main.
 
Medienvertretungen waren auch gekommen. Der Hessiche Rundfunk  berichtete am gleichen Tag in der Nachrichtensendung der Hessenschau im zweiten Beitrag über das Ereignis. 
Hessischer Rundfunk Beitrag-Video
link externVideo -Flashmob- Pflege liegt am Boden
 
 
 
 


131024 pm 03 flashmop pflege s
 
Symbolträchtige Lage: PFLEGE AM BODEN. Die Flashmob-Gruppe hatte sich spontan ausgerichtet mit Blick auf den Gerechtigkeitsbrunnen mit dem Frankfurter Adler-Wappen, auf die ehrwürdige  Nikolaikirche und zur wohlwollenden Sonne am 19. Oktober 2013 in Frankfurt am Main. Sie "liegen" für eine würdevolle Pflege und Betreuung für alle Menschen mit Pflegebedarf, die es in allen Altergruppen gibt.

B131024 pm 02 flashmop pflege sevor es zu Boden ging, wurden die schriftlichen Forderungen der Pflege "am Körper" - vor dem Rathaus Römer - erst einmal festgemacht: "DER PFLEGEVERSSICHERUNGSBEITRAG GEHÖRT IN DIE KOALITIONSVERHANDLUNGEN", die personelle Besetzung in der Pflege ist gegenwärtig viel zu gering.Daher liegt die Pflege  am Boden - auch in Frankfurt am Main.
 
131024 pm 01 flashmop pflege s 
Die Flashmob-Teilnehmenden aus der Pflege wünschten sich, dass noch viel mehr Kolleginnen und Kollegen bei derartigen Vernstaltungen mitmachen sollen. Ein Anfang aber sei gemacht. Auch die ganz jungen Menschen aus der privaten Lebenssituation der Pflegeden waren zugegen - im Kinderwagen.



 
 
02. 12. Europäischer Geriatriekongress in München - Gesunderhaltung im Alter ist Arbeit
Das Seniorenstift Kronthal in Kronberg lädt ab 15 Uhr zum "Französischen Sommerfest" ein. Die schöne Taunusumgebung rundet das Fest im Juni mit satten grünen Wiesen und Bäumen ab.
Mehr Information in der PDF Nr. 01  Gesunderhaltung im Alter ist Arbeit
 
 
 
HINWEISE AUF VERANSTALTUNGEN


03. KDA Depression, Delir, Demenz - 12.11.13 -  KOMED im MediaPark Köln: Im Mediapark
Menschen vergessen Termine, suchen Gegenstände: Ist das schon ein Demenz oder ist es
eine Überforderung. Derartigen Fragen geht die Tagung in Köln nach.
Mehr Information in der PDF Nr. 02  KDA-Tagung am 13.11.13


04. Fachtag Betreuungsrecht am 23.11.2013 in Heidelberg
"Der gemeinsam vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. und dem Justizministerium Baden-Württemberg veranstaltete Fachtag zum Betreuungsrecht befasst sich u. a. mit der Frage, wie dem stetigen Anstieg rechtlicher Betreuungen entgegen gewirkt werden kann", so die Veranstalter.
Mehr Information in der PDF Nr. 03   Fachtag Betreuungsrecht 23.11.2013.
 
 
05. Fachkreis Tiere im sozialen Einsatz - 23. - 24.11. 2012
"Auch dieses Jahr findet wieder das Fachkreistreffen im Wildpark Sommerhausen statt. Eingeladen sind Vertreter aus den Bereichen Pädagogik, Therapie und Humanpflege, die bereits aktiv im tiergestützten Bereich tätig sind, sowie Interessierte. Vierbeiner sind natürlich auch herzlich eingeladen!"
Mehr Information in der PDF Nr. 04   Fachtag Betreuungsrecht 23.11.2013.
 

 
 
 
Pressemitteilung vom 17.12.2013-Aktuelles-
"Plädoyer für Menschenfreundlichkeit"




131217 pm Rita-Suessmuth s

01. Rede Prof. Dr. Rita Süssmuth
Ihren Blick richtete die Festrednerin dabei auf unsere gesellschaftliche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und sprach sich für eine neue Qualität im gesellschaftlichen Miteinander und in der Pflege aus. Es gehe darum, dem demografischen Wandel konstruktiv zu begegnen. Sie gestand ein, mit den Jahren eine radikal denkende Politikerin geworden zu sein. Ohne Scheu benannte sie politische Fehleinschätzungen und wie diese korrigiert gehören.
Ferner erläuterte sie die Bedeutung von Qualität in vielfältigen Facetten: „Qualität ist sehr viel weiter zu denken, als das, was wir in der beruflichen Professionalität für Qualität halten“, so Süssmuth. Sie stellte besonders die Qualität der Menschenfreundlichkeit heraus, die uns ehrlich danach fragen lässt, wie es einem Menschen in bestimmten Zusammenhängen ergeht, um dann – wenn erforderlich – aktiv zu werden.
  >> Das vollständige Text finden Sie in der PDF-Datei 1
 



 


131217 pm Deppe Pogantke Paulskirche s

02. Die Situation in der Pflege
Manuela Deppe, Pflegefachkraft, und Doris Pogantke, Heimleiterin, trugen - nach der Festrede von Prof. Rita Süssmuth - dem Publikum in der Frankfurter Paulskirche am 29.08.2013 zwei Stellungnahmen vor, in denen sie ihre Erfahrungen in der stationären Altenpflege beschrieben..
  >> Den vollständigen Text finden Sie in der PDF-Datei 2
 
 
 


 




 
 
131024 pm 04 flashmop pflege s
03. Pflegende in 75 Städten beteiligten sich am Flashmob am 14.12.2013
so die Auskunft von Pflegenden der Veranstaltungen bundesweit.
 
Aktuell gibt es auch eine Flashmob-Facebook-Adresse für Frankfurt am Main, die darüber informiert, wie die Aktionen in Frankfurt verlaufen sind und welche Reaktionen folgten.
LINK: www.facebook.com/pflege.am.boden.frankfurt?fref=ts

Zitat aus der Pressemitteilung PFLEGE LIEGT AM BODEN:
„Am 16.11.2013 lagen um 11:55 h  bundesweit in ca. 60 Städten insgesamt etwa 3.000 Menschen aus den verschiedenen Pflegeberufsgruppen und in unterschiedlichen Funktionen für zehn Minuten auf dem Boden!!!
Warum das Ganze?
Nachdem die Politik seit dem Jahr 2008 angefangen hat verschiedene Änderungen/ Anpassungen im Gesundheitswesen vorzunehmen, sollte ‘eigentlich‘ und zunächst.
- 2011 das Jahr der Pflege werden,  
- 2012 das Jahr der Pflegenden sein, doch
- 2013 hielt sich die Ergebnis-Qualität diesbezüglich aber immer noch in Grenzen…
 All das hat dazu geführt, dass die
Pflege am Boden  liegt!“
 



 
Pressemitteilung vom 10.02.2014-Aktuelles-
"Nachhaltige Kommunikation und Information wagen"



Seit Jahrzehnten arbeiten die Leitenden in Frankfurts Pflegeheimen mit Fachbehörden zusammen.  Vernetztes Arbeiten in der Kommune setzt stabile, verlässliche Beziehungen und gegenseitige Wertschätzung voraus. Darin liegt das Geheimnis der Nachhaltigkeit des demografischen Wandels im Nahbereich der Kommune. Wie´s geht, zeigen die folgenden exemplarischen Beiträge.
 
 

01. „Wir haben einen neuen Sprecherkreis: Es ist der alte“

Im Heimleitertreffen am 6. Februar 2014 im Sozial- und Reha-Zenrum West des Frankfurter Verbandes  wurde der bestehende Sprecherkreis nach zwei Jahren Amtszeit einstimmig bestätigt. Im Jahr 2012 organisierte er u. a. eine bundesweit wirkende Tagung zum Thema Pflegenoten und 2013 ein Interview mit Prof. Reimer Gronemeyer: „Pflegenoten sind ein Ausdruck zeitgenössischer Krankheit“ in Kooperation mit dem FFA-Netzwerkbüro..
  >> Den vollständigen Text finden Sie in der PDF-Datei 1



 
140210 pm 02 Treffen smal
02. Stephan Siegler ist neuer Stadtverordnetenvorsteher Frankfurts

Ohne die politische Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt könnte das Frankfurter Forum für Altenpflege (FFA) nicht dort stehen, wo es heute angekommen ist. Einmal pro Jahr trifft sich der Sprecherkreis des FFA mit dem politischen Ausschuss für Soziales und Gesundheit. Der Ausschussvorsitzende, Stephan Siegler CDU, wurde nun Stadtverordnetenvorsteher im Römer. Gut zwei Jahrzehnte hat Siegler als Stadtverordneter im Sozialausschuss gemeinsam mit den Mitstreitern der anderen Parteien das Forum tatkräftig unterstützt und politisch unkonventionelle Lösungen angestoßen.
 >> Den vollständigen Text finden Sie in der PDF-Datei 2
 
 
 
 
 
 
 
  140210 pm 03 Neumann smal
03. Pionier im Umweltschutz für Frankfurts Pflegeheime

Dass er aus dem Amt als Leiter des Energiereferats der Stadt Frankfurt nun scheiden werde, teilte Dr. Werner  Neumann im Januar 2014 dem FFA mit. Er spielte bereits 1995 eine wichtige Rolle für Frankfurts Pflegeheime, als die erste Reihenuntersuchung des Energiereferats den Energie- und Wasserverbrauch in den Heimen Frankfurts ermittelte. Es folgten damals Maßnahmen zur Reduktion des Wasserverbrauchs und in der Folge weitere Maßnahmen.
>> Den vollständigen Text finden Sie in der PDF-Datei 3
 
 
 
 
 
 
 
 
  140210 pm 04 Croessmann smal
04. Gunter Crößmann – Amtshandlung in der Paulskirche

Für Gunter Crößmann war der Besuch in der Paulskirche am 29.08.2013 anlässlich „20 Jahre FFA“ eine seiner letzten Amtshandlungen. Der langjährige Leiter der Hessischen Heimaufsicht, der am 30.09.13 in den Ruhestand ging, unterstützte die Aktivitäten des FFA  sehr engagiert und war stets für die Basisthemen des Forums offen. Eine gemeinsame Fachtagung zum Thema „Freiheitsentziehende Maßnahmen in der stationären Altenpflege“ gibt beredt Auskunft. Die Güte von Pflege hat auch etwas mit den sie umgebenden Behörden zu tun, mit gegenseitiger Wertschätzung und mit Respekt.
  >> Den vollständigen Text finden Sie in der  PDF-Datei 4
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mitteilungen aus Pflegeheimen
 
05. Kerzen leuchten für alle Opfer der NS-Diktatur
Am 27.01.2014 gedachten Bewohner und Gäste der Henry und Emma Budge-Stiftung - eine jüdisch-christliche Stiftung in Frankfurt – dem Tag der Befreiung des Lagers Auschwitz vor 69 Jahren. Die Ansprache hielt nach einer Andacht der Historiker Dr. Udo Engbring-Romang, der auch auf das Schicksal der Sinti und Roma jener Zeit einging. Sie hätten erst 1982 die politische Anerkennung erhalten, Verfolgte im Sinne des Völkermordes zu sein.
  >> Den vollständigen Text finden Sie in der PDF-Datei 5
 
 
 
 
 
 
 
06. Frankfurter Verband stellt Initiative Regenbogen vor
Auf der Fachtagung "Homosexualität im Altenpflegeheim" stellte  der Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V. am 29.10.2013 im Victor-Gollancz-Haus Modelle vor, wie Menschen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung in der stationären Altenpflege davor sicher sein können, nicht diskriminiert zu werden. Wie das gelingen kann, dem geht die "Initiative-Regenbogenpflege" nach.
Näheres finden Sie hier
 
 
 

 
In den Startlöchern – Pflegepolitik Bund und andere Initiativen
 
 140210 pm 07 Fischbach smal
07. Pflege muss den Erfordernissen der Pflegebedürftigen folgen
 
Rund 150 Experten trafen sich am 15. und 16.01.2014 zum zehnten Contec-Forum in Berlin, das unter dem Motto „Pflege gestalten statt Pflege verwalten“ stand.

Die neue Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesgesundheitsministeriums Ingrid Fischbach, MdB CDU/CSU, sagte zu Beginn der Tagung, dass eine SGB XI-Reform anstehe. Dazu führte sie aus, dass in der kommenden Legislaturperiode der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt werde. Er sehe u. a. vor, dass Menschen mit Demenz gleichberechtigt wie alle anderen Pflegebedürftigen versorgt werden sollen.
 
Wie sich dieser Begriff auf die Branche auswirken werde, sahen die Trägervertreter in der anschließenden Podiumsdiskussion mit gemischten Gefühlen. Keiner wisse, wie sich der Pflegebedürftigkeitsbegriff praktisch auswirke. Rund zwei Jahrzehnte sektorengeprägte
Pflegeversicherung hätten die Branche sehr verändert im Sinne starrer gesetzlicher Leistungsanforderungen. Wie die Sozialräumlichkeit zu gestalten sei, um Pflege im Nahraum umfassend zu organisieren, sei noch nicht klar. Dass hierbei die Kommunen eine entscheidende Aufgabe wahrzunehmen hätten und ihnen dies auch finanziell zu ermöglichen sei, hob Werner Hesse, Geschäftsführer Recht des Paritätischen Gesamtverbandes e.V., hervor.
 
 

 
 
 
 
08. Sei so frei fürs Ehrenamt in Kitas, Schulen, Pflegeheimen

Psychisch beeinträchtige Menschen engagieren sich ehrenamtlich für Jung und Alt in Kindertagesstätten, Schulen und Pflegeheimen.  Mehr dazu über folgenden
 


 
 
Pressemitteilung vom 26.05.2014-Aktuelles-



Eine Pflegeversicherungsreform steht ins Haus
Als die Stadtverordneten Frankfurts im Jahr 2000 das „Frankfurter Programm Würde im Alter“ beschlossen, um demenziell erkrankte Menschen zu Hause und in den Heimen besser zu versorgen, zeigte sich die kommunale Verantwortung um die Betreuungsqualität, die zur Pflege zwingend dazu gehört.  Sechs Jahre zuvor, als die Pflegeversicherung 1994 eingeführt wurde, war diese Betreuungsleistung fast ganz aus dem Budget gestrichen worden. Heute plant die Bundesregierung, dieses Defizit zu kompensieren. Doch wie sie das machen will, wird an der Pflegebasis und in zivilgesellschaftlichen Gruppen kontrovers diskutiert und von Aktionen im öffentlichen Raum begleitet. Dazu gehören etwa der Pflegetreff in Neuss oder auch die bundesweite Aktion „Pflege liegt am Boden“. Und in Frankfurt ging das Frankfurter Forum für Altenpflege 2013 in die Paulskirche, um am Ort der deutschen Demokratie zu erklären, was schief läuft.



 
140526 pm 01 Hermann Groehe smal
 
01. „Ohne mehr Personal wird es keine bessere Pflege geben“

Am 13. Mai 2014 kam Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) in den Neusser Pflegetreff, um auf  Stellungsnahmen von Bürgern und Berufstätigen aus der  Pflege zu antworten. Auch die Frankfurter FFA-Projektgruppe „Die Würde des Alters ist antastbar“ war darunter, die die Stadt Frankfurt am Main motivierte, im Jahr 2001 das Frankfurter Programm Würde im Alter für Demenz einzuführen. Um die verheerenden Defizite des aktuellen Pflegesystems ging es auch in Neuss. Das  dortige - von Bürgern getragene - Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk leitet Werner Schell, der als rühriger Streiter für die Pflege Bundesgesundheitsminister Gröhe eingeladen hatte unter dem Motto: PFLEGENOTSTAND AUFLÖSEN. Ein umfänglicher Forderungskatalog wurde mitgeliefert.
  >> Den vollständigen Text finden Sie in der PDF-Datei 1a
  >> siehe auch "Forderungskatalog"  PDF-Datei 1b
 

 




 
140526 pm 02 Flashmob Attrappe smal
02. Pflege am Boden – Flashmob in Frankfurt

Roger Konrad und Luise Nitzsche – beide derzeit in Altenpflegeausbildung – organisieren seit Ende 2013 die Flashmob-Aktionen in Frankfurt jeden zweiten Samstag im Monat. Der 34-jährige Roger Konrad erklärt im folgenden Interview, wie Flashmobs in Frankfurt und bundesweit wirken, was sie vertreten und schon erreicht haben.
 >> Den vollständigen Text finden Sie in der PDF-Datei 2
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
  140526 pm 03 Bockenheimer Bauer smal
03. Was unterscheidet den freien vom natürlichen Willen?

Antworten auf diese Frage gaben der Frankfurter Betreuungsrichter Axel Bauer und Gisela Bockenheimer, Ärztin und Medizinethikerin, am 21. März 2014 im Altenpflegeheim Anlagenring.  Eingeladen hatte das Frankfurter Ethiknetzwerk in der Altenpflege im Rahmen des Frankfurter Programms Würde im Alter. Vielen Menschen ist diese Unterscheidung des Willens gar nicht geläufig, obwohl diese weitereichende Folgen für ihr eigenes Leben haben kann. Um es vorwegzunehmen:  Über einen freien Willen verfügt eine Person, wenn sie volljährig und bei klarem Verstand ist. Nur dann kann sie – nach derzeitiger Rechtslage - eine gültige Patientenverfügung verfassen, die „Willensausdruck eines entscheidungsfähigen Menschen ist“, so Gisela Bockenheimer.  Von einem natürlichen Willen spricht man juristisch, wenn eine Person einen Willen in Worten oder auch in körperlichem Abwehrausdruck äußert, aber nicht mehr voll über ihre kognitiven Fähigkeiten verfügt.
>> Den vollständigen Text finden Sie in der PDF-Datei 3
 
 
 
 

 


 
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